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Glücklich sein – eine Frage der Entscheidung!

Glücklich sein – eine Frage der Entscheidung!

Ein wundervoller Gastbeitrag von Melanie Pignitter:

Wenn es regnet, dann nimm deinen Regenschirm, stell dich der scheußlichen Welt und warte geduldig auf besseres Wetter. Oder. Zieh dir die Gummistiefel an, stülp dir die Duschhaube über den Kopf und spring in die Pfützen. „Juhuu es regnet… Futter für die Bäume und Regentanz für mich :)“

Glück ist demnach eine Frage der Entscheidung!

Es ist kein Geheimnis mehr, dass Lebensfreude, Glück und Zufriedenheit mit der richtigen Lebenseinstellung einher gehen. Dennoch vergessen das die meisten unter uns immer wieder mal und suchen die Schuld ihrer Unzufriedenheit dann im Außen. Das ist nicht weiter verwerflich, schließlich liefert die Umwelt ja auch genug Gründe zum Unglücklich sein. Das schlechte Wetter, die miesen Arbeitsbedingungen, die lästigen Kunden, der schlecht gelaunte Partner, die schreienden Kinder und nicht zu vergessen die miserable Politik.

All diese Faktoren mögen zwar bestehen, Aufmerksamkeit schenken jedoch wir ihnen, indem wir uns kontinuierlich mit ihnen beschäftigen, sie zum Gesprächsthema Nr. 1 machen und abends vor dem Schlafengehen noch eine kleine „Ich ärgere mich – Einheit“ einlegen.

Schluss damit – kann ich euch empfehlen! Die äußeren Umstände, so schlecht du sie auch derzeit bewerten magst, haben nur wenig mit unseren Glücksgefühlen zu tun. Im Rahmen von Honigperlen durfte ich viele Menschen kennen lernen, die scheinbar kaum Anlass zum Glücklich sein, haben. Einige leiden an unheilbaren Krankheiten, andere leben mit körperlichen Behinderungen und weitere stammen aus sozial schwachen Verhältnissen und haben teils monatlich weniger Geld zur Verfügung als der durchschnittliche Wiener wöchentlich ausgibt. Das Faszinierende an Ihnen ist, dass kaum jemand unter ihnen unglücklich ist. Sie haben die äußeren Umstände, die nicht zu ändern sind, angenommen und sich anschließend wieder den schönen Dingen des Lebens zugewandt. Und genau das kann jeder von uns!

Fokussiere dich auf die schönen und guten Bereiche in deinem Leben und sie werden sich vermehren!

Am besten probierst du das gleich anhand der folgenden Übung aus: Nimm dir fünf bis zehn Minuten Zeit und notiere all jene Dinge in deinem Leben, die gut sind. All das was du in deinem Leben nicht vermissen möchtest: Menschen, Fähigkeiten, Materielles usw. Durch diese Methode wird dir rasch bewusst, wie sehr du deine Gedanken und in Folge deine Gefühle durch Fokussierung beeinflussen kannst.

Aber auch Geld, Liebe und Gesundheit spielen eine wesentliche Rolle, wenn es um unser Glück geht. Daher stellen sich mir folgende Fragen:

1. Macht Geld glücklich?

Klar doch! Wer jeden Cent zweimal umdrehen muss, nicht weiß, wie er seine Fixkosten bedienen soll und in ständiger finanzieller Sorge lebt, der fühlt sich bestimmt nicht wie ein Glückspilz. Dennoch beeinflusst Geld nur bis zu einem gewissen Grad die menschlichen Glückshormone. Laut den Wissenschaftlern Daniel Kahneman und Angus Deaton gibt es eine jährliche Obergrenze, über welche hinaus der durchschnittliche Glückspegel der Menschen wieder abnimmt. Diese liegt bei 60.000 € Jahreseinkommen. Zugegeben das ist ein ganz schönes Sümmchen. Das Durchschnittseinkommen in Österreich liegt weit darunter. Jedoch bestätigt das auch, dass immer mehr und mehr Geld nicht unbedingt glücklicher macht.

Ich denke das Um und Auf bei der Zufriedenheit mit seinem Wohlstand, ist wieder einmal die persönliche Einstellung. Mein derzeitiger Verdienst ist wesentlich niedriger als in den letzten Jahren – dennoch bin ich glücklich und fühle mich wohlhabend. Weniger ist eben doch manchmal mehr! Anbei zwei Ideen, wie man sich trotz niedriger Einnahmen wohlhabend fühlt.

  1. Nimm immer mehr ein, als du ausgibst. Eine Kostengegenüberstellung bringt schnell Klarheit. Und Einspar-<potential gibt es fast immer.In den letzten acht Monaten habe ich meine Ausgaben auf ein Minimum reduziert. Ich habe mein Auto verkauft und fahre nun mit den Öffis. Ich nehme Freundschaftsdienste wie beispielsweise – DVD oder Bücherverleih – Haare schneiden – IT-Beratung usw. dankbar in Anspruch. Größere materielle Wünsche erfülle ich mir häufig, indem ich auf diversen Onlineplattformen gebrauchte Produkte kaufe. Und das wichtigste – ich frage mich vor jeder Anschaffung, ob ich eine Sache wirklich brauche bzw. haben möchte oder ob lediglich der gesellschaftliche Einfluss mich zum Kauf treibt.
  2. Wer dann erstmals mehr einnimmt als er ausgibt, lebt sprichwörtlich im Überfluss. Dieses Gefühl ist die beste Grundlage tatsächlich zu mehr Wohlstand zu gelangen. Wenn die Angst vor finanziellen Nöten jedoch besonders tief sitzt, so spiegelt sich dieser Zustand unausweichlich im Außen wieder. In solchen Fällen lohnt sich eine Glaubensmuster-Umprogrammierung. Folgende Affirmationen sind dazu geeignet: Ich verdiene es/liebe es/erlaube es mir im Wohlstand und Glück zu leben.

2. Macht eine Partnerschaft glücklicher?

PartnerschaftEs gibt unglückliche Singles, unglückliche Ehefrauen und unglückliche Mütter. Und genauso gibt es umgekehrt in jedem Bereich auch Glückliche. Es bestätigt sich wiederum, dass äußere Einflüsse nur bedingt für die Zufriedenheit mit seinem Beziehungsleben verantwortlich sind. Fakt jedoch ist, dass Menschen die alleine oder in einer Partnerschaft leben, mehrheitlich dann glücklicher sind, wenn sie mit sich selbst im Einklang sind bzw. sich selbst lieben. Mehr dazu findest du hier: Liebst du dich selbst – liebt dich das Leben

3. Kranke haben doch einen guten Grund zum Unglücklich zu sein, oder?

Dieser Satz beinhaltet wohl ein Fünkchen Wahrheit. Menschen, die vom Schicksal geplagt werden, erhalten in der Gesellschaft oftmals das ungeschriebene Recht zum Unglücklich sein. Das Erstaunliche dabei ist jedoch, dass genau diese Menschen häufig keine Lust mehr darauf haben und ihnen deshalb nur ein Weg zum Glück bleibt – die Fokussierung auf das Positive.

Im Rahmen von Honigperlen habe ich, wie eingangs bereits erwähnt, viele Menschen kennen gelernt, die durch Krankheit, körperliche Behinderung oder psychosomatische Symptome ihre Lebenseinstellung verändert haben. Ich zähle mich ebenso zu ihnen. Krankheit macht also nicht zwingend unglücklich. Im Gegenteil oftmals ist sie sogar ein Geschenk. Krankheiten erzwingen  Veränderungen, sie weisen auf Fehltritte hin und führen uns wieder zu unserem wahren Wesen zurück. Krank oder gesund – die Fähigkeit, an seiner Einstellung zu drehen, sich neue Gedankenmuster anzugewöhnen und achtsam mit sich selbst und anderen umzugehen, haben wir alle!

Melanie

 


Dieser wundervolle Gastbeitrag ist von Melanie Pignitter. Er ist am 13. November 2016 auf Melanies Blog HONIGPERLEN erschienen.

Schau mal bei Melanie vorbei! Sie ist eine bemerkenswerte Frau, die trotz einer chronischen Schmerzkrankheit, sich entschlossen hat das Leben zu genießen und Kraft ihrer Gedanken und ihrem Handeln die Verantwortung für ihr Glück und Erfolg zu übernehmen.

Achtung: Melanie schreibt wunderbare Blogbeiträge – du könntest dich stundenlang auf www.honigperlen.at verlieren.

Alles Liebe
Lisa